Solange keine totale politische Gleichheit herrscht, wird es immer eine Tendenz zur Oligarchisierung geben. Daher müssen die Ungleichheiten der Demokratie ständig diskutiert und repariert werden. Das ist es, was uns im Moment fehlt.
— Evert van der Zweerde

Evert van der Zweerde ist Professor für Politische Philosophie an der Radboud Universität Nijmegen. Van der Zweerde wurde 1958 in Wageningen (Niederlande) geboren. Dort besuchte er 1970-76 das Gymnasium in Wageningen. Danach studierte van der Zweerde klassische Philologie (1976-77) und Philosophie (1977-86) an der Universität Nijmegen. Im Jahr 1994 promovierte er mit einer Arbeit zur sowjetischen Philosophie (Titel: Soviet Philosophy - the Ideology and the Handmaid) ebenfalls an der Universität Nijmegen.

Seine philosophische Ausbildung ist geprägt von Auslandsaufenthalten - insbesondere in der ehemaligen Sowjetunion. Im Jahr 2006 war van der Zweerde Gastprofessor an der staatlichen Universität in St. Petersburg. Als Philosoph beschäftigt sich van der Zweerde insbesondere mit der russischen Philosophie, Fragen der Zivilgesellschaft, der europäischen Integration sowie der Beziehung zwischen Religion, Politik und Demokratie. Zurzeit arbeitet van der Zweerde an einer Publikation, die sich genauer mit dem Phänomen Demokratie auseinandersetzt.  Neben seiner Arbeit als Professor für politische Philosophie ist van der Zweerde Direktor des Zentrums für Ethik an der Radboud Universität Nijmegen und akademischer Berater des Soeterbeeck Programms ebenfalls an der Radboud Universität Nijmegen. 

Evert van der Zweerde

Nimwegen 2014

ᵠ Kontakt: e.vanderzweerde@ftr.ru.nl  


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