Leben inmitten von Leben! Zum Denken von Albert Schweitzer

Im Dialog mit Wolfgang Gratzl

ᵠ Produktion und Regie:  Alexander Schröder / Kamera: Lena Fakler, Joachim Lutz, Alexander Schröder u. Viola Evang / Ton: Maryna Falkovych / Aufnahmeleitung: Viola Evang / Philosophie: Zlatko Valentic / Assistenz: Paul Schulmeister / Musik: Timo Klabunde


Zum Thema

Dem wahrhaft ethischen Menschen ist alles Leben heilig, auch das, das uns vom Menschenstandpunkt aus als tieferstehend vorkommt.
— Albert Schweitzer

In dieser Sendung wollen wir uns auf die Spur des Denkens von Albert Schweitzer (1875–1965) begeben. Schweitzer gilt nicht nur als Vorläufer einer Tier- und Umweltbewegung, sondern auch als Denker, der seinen Schriften Taten folgen lies. 

Wo die Spur des Denken von Albert Schweitzer hinführt, und was es heute noch aktuell macht, sich mit seinem Denken auseinanderzusetzen, darüber sprechen wir in Salzburg mit dem österreichischen Philosophen Wolfgang Gratzl.

 

 

 


Impressionen aus Salzburg


Literatur zur Sendung


Wer sich von Relativismus und Kontingenzbewußtsein nicht einschüchtern läßt, oder aber wer sich solcher Einschüchterung nicht aussetzen mag, findet bei Schweitzer klare Lösungsstrategien. Wer glaubt, die Fragen seien ebenso eindeutig wie die von Schweitzer angebotenen Antworten, [...] hat in Schweitzer einen verlässlichen Kompaß. Als Philosoph und Ethiker ist Schweitzer ein rationalistischer Dogmatiker, dessen Unbeirrbarkeit ihn gerade zum Orientierungspunkt in alten und neuen Unübersichtlichkeit prädestiniert. Wer mit Schweitzers Ethik ernst macht, hat bestimmt nicht den schlechtesten Part sich erwählt. Freilich ist es kein Part, der sich mit Lippenbekenntnissen oder selbstbestrickten Socken für den Lambarene-Bazar verwirklichen läßt...”
— Andreas Urs Sommer

Herzlichen Dank an: Café Unikum Sky Salzburg. Galerie Welz. Felix Meiner Verlag. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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