Zum Thema

Das Leben ein Mittel der Erkenntnis - mit diesem Grundsatz im Herzen kann man nicht nur tapfer, sondern sogar fröhlich leben und fröhlich lachen!
— Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche (1844-1900) gilt als "lauter" Denker. Aggressiv, feinhörig – ein Seismograf der Moderne und genialer Rhetoriker.

Gerade deshalb war und ist er wie kaum ein anderer über die akademischen Grenzen hinaus wirksam geworden. Seine Schriften sind faszinierend – sie ziehen an, durch das, was sie abstoßen. Hierin besteht der Reiz sich in sein Denken zu begeben. In dieser Sendung zeigt sich aber ein anderer Nietzsche. Ein Nietzsche, der dem Ernst des Lebens und der Philosophie eisig ins Gesicht blickt und dabei zu lachen beginnt. Warum? Wie kommt er dazu? Und welche Rolle spielt dieses Lachen in Nietzsches Denken?

Diese Fragen versuche ich mit einem besonderen Gast zu klären, die sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit intensiv mit dem Aspekt des Lachens in Nietzsches Philosophie beschäftigt hat – Katia Hay. Mit Nietzsche lachen! Es lohnt sich! 

Plakat zur Sendung


Denken mit Katia Hay


Literaturempfehlungen

  • De Gruyter: Begleitreihe zum Nietzsche-Wörterbuch. Hier erscheint das Buch von Katia Hay in Zusammenarbeit mit Herman Siemens "Ernst and Laughter". Das erschienene Buch wird auf dieser Seite angekündigt.
  •  NIL: Nietzsche International Lab. Sitz in Lisabonn. Hier werden regelmäßig inernationale Workshops angeboten.Gegründet von Joao Constancio, Maria Branco und Katia Hay.
  • Nietzsche Kommentar von Prof. Dr. Jochen Schmidt, Prof. Dr. Barbara Neymeyr und Prof. Dr. Andreas Urs Sommer: Dieser wird von der Heidelberger Akademie der Wissenschaft getragen und ist am Deutschen Seminar II der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg angesiedelt. Er versucht in sechs umfangreichen Bänden Nietzsches Werk in ihrem historischen Kontext erschließen und damit eine neue  Basis für das Verständnis von Nietzsches Denken und Schreiben schaffen.
  • Website Nietzsche Kommentar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Alexander Kluge mit Rüdiger Safranski über Friedrich Nietzsche


Es ist durchaus nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei (...) für mich zu ergreifen: im Gegenteil, eine Dosis Neugierde, wie von einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir.
— Friedrich Nietzsche

Aufnahme und Ausstrahlung: Radio Dreyeckland Freiburg. 

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