Nietzsche im Abseits! Zur Philosophie des Fußballs

Ein Dialog mit Martin Gessmann

ᵠ Produktion und Regie: Alexander Schröder / Kamera: Lena Fakler, Joachim Lutz, Alexander Schröder / Ton: Fabian von Seggern / Aufnahmeleitung: Simone Wittmann / Philosophie: Zlatko Valentic / Assistenz: Paul Schulmeister / Musik: Timo Klabunde


Zum Thema

Denn auch wenn mir die Welt in all den Jahren einiges geboten hat, alles, was ich schließlich am sichersten über Moral und menschliche Verpflichtungen weiß, verdanke ich dem Fußball, habe ich bei RUA gelernt.
— Albert Camus

In der aktuellen Episode befinden wir uns anlässlich der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien vor dem Freiburger Dreisamstadion und gehen der Frage nach: Welches Verhältnis besteht zwischen Fußball, Philosophie und Gesellschaft? Dass die Philosophen ein Verhältnis zum Fußball pflegen, zeigen die Worte von Alberst Camus. Nicht nur habe ihm der Fußball gezeigt, was Moral und Verpflichtung im Leben bedeutet. Der Fußball habe ihm auch gezeigt, dass der Ball nie so auf einen zukommt, wie man es erwartet. Aus diesem Grund bedarf es – wie im Leben so auch im Fußball – des rechten Geschicks, um mit der jeweiligen Situation zurechtzukommen. Der geschickte Umgang mit dem Ball war es wohl auch, was Martin Heidegger an Franz Beckenbauer faszinierte. Unser heutiger Gast versucht in seinen Arbeiten einen Lektüreschlüssel zu liefern, um einen angemessenen Zugang von der Philosophie zum Fußball herzustellen - Martin Gessmann.

Plakat zur Sendung


Denken mit Martin Gessmann


Literatur zur Sendung


Philosophie und Fußball


Gut schlecht zu spielen, ist ein Kunstwerk.
— Ivica Osim

Herzlichen Dank an: SC Freiburg. Enchilada Freiburg. Wilhelm Fink Verlag. Universität Freiburg.

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