Warum Urteilen teilen? Zum Denken von Hannah Arendt


Zum Thema

Damit ein Anfang sei, wurde der Mensch geschaffen.
— Aurelius Augustinus

In dieser Sendung begeben wir uns an den Anfang, der – wie Augustinus sagte – mit dem Menschen zusammenhängt. Vielleicht hat die Denkerin mit der wir uns in dieser Sendung befassen, in ihrer Zeit gerade diesen Zusammenhang als bedroht empfunden. Vielleicht waren es die teilweise schrecklichen Erfahrungen durch die diese Denkerin im 20. Jahrhundert gehen musste, die ihr den Glauben an den Anfang durch das drohende Ende verstellten. Doch vielleicht waren es auch gerade dies Erfahrungen, die ein Denken formten, welches uns die Spur des Anfangs freilegen hilft. Die Denkerin mit der wir uns in dieser Sendung befassen, ist – Hannah Arendt. 

Zu dieser Spur des Anfangs begeben wir uns in dieser Sendung mit der jungen Philosophin Astrid Hähnlein. Sie hat sich in ihrer Abschlussarbeit an der Universität Freiburg die den Titel trägt 'Zur Freiheit und Bedingtheit des Geistes' intensiv mit dem Denken von Hannah Arendt auseinandergesetzt. 

Plakat zur Sendung


Vordenken mit Astrid Hähnlein 


Literatur zur Sendung


Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus (1964) 


Das, was an einem Menschen das Flüchtigste und zugleich das Größte ist, das gesprochene Wort und die einmalige Gebärde, das stirbt mit ihm und das bedarf unserer, dass wir seiner gedenken.
— Hannah Arendt anlässlich des Todes von Karl Jaspers

Aufnahme und Ausstrahlung: Radio Dreyeckland Freiburg. 

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