Zum Verhältnis zwischen Erkenntnis und Freiheit - Ein Dialog mit Clara Carus


Zum Thema

Wo immer geistige Erkenntnis ist, da ist auch freier Wille.
— Thomas von Aquin

Ein Thema in der Philosophiegeschichte beschäftigte alle Denker/innen zu allen Zeiten auf ähnliche Weise – die Freiheit. Es gibt wohl kein Thema über das mehr diskutiert und gestritten wurde wie dieses. Es gibt wohl kein Thema, das derart fundamental vor aller Beschäftigung mit Philosophie steht, wie die Freiheit. Es stellt sich die Frage: Warum? Diese einfache Frage kann – wenn man sie ernst nimmt – den Menschen die höchsten Höhen aber auch die tiefsten Abgründe des menschlichen Lebens aufzeigen. Deshalb lassen viele den Gedanken von ihr. Aber gerade das macht die Frage nach der Freiheit so interessant, weil sie sich nicht – wie manche andere Fragen der Philosophie – einfach wegschieben lässt, sondern vielmehr vom Philosophen verlangt, wirklich Stellung zu beziehen. Wie mensch Stellung zu dieser Frage beziehen kann, welche Konsequenzen dieser Bezug für das Denken und Leben hat und welche Rolle die Philosophie für die menschliche Freiheit hat? 

 Über all diese Fragen wird in dieser Sendung mit einem Gast gesprochen, die gerade eine Abschlussarbeit an der Universität Freiburg mit dem Titel: „Schellings Ontologie als einzig mögliche Begründung der Ethik (Untertitel: Heideggers Interpretation des Bösen in der Freiheitsschrift)“ geschrieben hat – Clara Carus.

Plakat zur Sendung


Denken mit Clara Carus


Literatur zur Sendung


Die Vernunft ist dem Menschen Natur. Was immer also wider die Vernunft ist, das ist wider des Menschen Natur.
— Thomas von Aquin

Aufnahme und Ausstrahlung: Radio Dreyeckland Freiburg. 

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