ᵠ Regie: Alexander Schröder / Kamera: Alexander Schröder, Viola Evang, David Kellermann u. Julia Heitz / Ton: Maryna Falkovych / Aufnahmeleitung: Dominik Klein / Musik: Timo Klabunde / Philosophie: Zlatko Valentic / Philosophie Assistenz: Paul Schulmeister


Thema

Erwachsen werden heißt, die Ungewissheiten anzuerkennen, die unser Leben durchziehen, und – schlimmer noch – ohne Gewissheit zu leben, aber einzusehen, dass wir unvermeidlich immer nach ihr suchen werden.
— Susan Neiman

Was heißt es, erwachsen zu sein? Heißt es, das Träumen aufzugeben und die Welt so zu akzeptieren, wie sie ist? Ein ernsthafter Mensch zu werden und sich von den eigenen Ideale der Jugend zu verabschieden?

Wenn aber Erwachsensein wirklich das bedeutet, wer hat dann wirklich Lust darauf, erwachsen zu werden?

Die amerikanische Philosophin Susan Neiman vertritt hierzu eine ganz eigene Ansicht. Sie will tatsächlich dazu ermutigen, erwachsen zu werden. Der gängigen Meinung, wonach die besten Jahre des Lebens zwischen 18 und 28 liegen, widerspricht sie vehement. Sie vertritt die These: Je älter wir werden, desto erfüllter und glücklicher ist unser Leben. Damit ruft sie einer vom Jugendwahn befallenen Gesellschaft zu: Habe Mut, erwachsen zu werden! Du wirst es nicht bereuen!

Wie genau Susan Neiman zu dieser Ansicht kommt, zeigt die amerikanische Philosophin im Dialog mit Zlatko Valentic in ihrer Heimatstadt Berlin.


Literatur zur Sendung

 

Denken mit Susan Neiman

 
 

Herzlichen Dank an: Albert-Ludwigs Universität Freiburg, Felix Meiner Verlag, Klunkerkranich Berlin

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